Affirmationen und Journaling – was bringen sie wirklich?

 

Okay, lass uns gleich ehrlich einsteigen, denn Du kennst das garantiert, oder? Du hast gefühlt alles schon ausprobiert – Affirmationen und Journaling, Meditation, innere-Kind-Arbeit oder vielleicht sogar die sogenannte „Schattenarbeit“  – und trotzdem verändert sich nichts. Dich beschleicht das Gefühl, dass Dich etwas auf tiefer Ebene blockiert und dann passiert eins: Du setzt Dir (mal wieder!) neue Ziele, versuchst es wieder und wieder, aber am Ende fühlst Du Dich genauso blockiert wie zuvor.

 

Woran liegt das?

Ich kann es Dir beantworten, denn ich bin auch jahrelang davon ausgegangen, dass ich nur mehr Mindsetarbeit machen muss, den Foklus auf das Positive und meine Schwingung hoch halten muss. Dann liefert das Universum schon!

Und dann?

*Grillen zirpen*, denn:

so läuft das leider nicht, auch wenn Dir viele Manifestationscoaches da draußen gern für sehr viel geld (weil Du ja an Deinem Moneymindset gearbeitet hast!) das Gegenteil verkaufen.

Es liegt nicht am Universum und es liegt auch nicht daran, dass Du etwas falsch machst. Es liegt wahrscheinlich auch bei Dir (wie bei mir und vielen anderen!) einfach daran, dass das „Problem“ nicht in Deinem Mindset steckt, sondern viel tiefer – in Deinem autonomen Nervensystem.

Kurzer Einschub: Du kannst den Inhalt auch hier als Podcast bei Spotify anhören oder auch hier bei YouTube !

Vor einiger Zeit kam ein Klient zu mir, der nicht einmal an Hypnose geglaubt hat. Trotzdem hat er sich auf die Reise eingelassen und ist ins Coaching mit mir gestartet. Es braucht nämlich keinen Glauben für Hypnose – die wirkt so oder so – es braucht lediglich die Offenheit, sich drauf einzulassen. Nach sechs Monaten Coaching hat dieser Klient eine Transformation erlebt, die er sich nie hätte vorstellen können. Sein größtes Learning? Es passiert nicht durch Wollen, sondern durch EINlassen.

 

Warum Affirmationen und Journaling nichts bringen

Viele Coaches erzählen Dir: „Du musst nur anders denken, dann verändert sich Dein Leben!“
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn wenn Dein Nervensystem im Überlebensmodus feststeckt, kannst Du noch so viele Affirmationen sagen – Dein Körper wird trotzdem in Anspannung bleiben.

Veränderung passiert nicht, weil Du daran glaubst. Sie passiert, wenn Dein Nervensystem sie zulässt.

 

Wenn alles nicht hilft – warum dann Hypnose?

Viele meiner Klienten haben vor der Zusammenarbeit die Sorge: „Ich habe doch schon so viel ausprobiert – warum sollte Hypnose anders sein?“ Die Antwort liegt in der Tiefe, auf der wir arbeiten. Affirmationen und Journaling wirken auf bewusster Ebene – aber echte Transformation passiert im autonomen Nervensystem. Dort sitzen die tiefsten Blockaden, die uns immer wieder zurückwerfen.

Mein Klient hat es selbst erlebt: Er war skeptisch gegenüber Hypnose und glaubte nicht daran, dass sein größter Wunsch wirklich wahr werden könne. Das hat er mir auch mehrfach gesagt.

O-Ton: „Ich glaube nicht daran, dass sich das eines Tages ändern wird!“.

Doch während wir intensiv in die Zusammenarbeit einstiegen, geschahen schon die ersten Veränderungen. Sein Nervensystem hatte endlich die Kapazität, sich neu zu regulieren und sich auf neue Situationen einzulassen – ohne dass er daran glauben musste oder aktiv etwas dafür tun musste. Sein Wunsch wurde wahr. Einfach so. Einfach so konnte er „plötzlich“ Dinge tun, Grenzen setzen und Konsequenzen ziehen, die ihn wenige Wochen zuvor noch in absolutes Unbehagen gestürztz und in seinem Hamsterrad gehalten hätten. (Denn: er hatte es schon einige Male vergeblich versucht…)

Der große Wunsch also? Nach ca. 3 Monaten erfüllt. 🙂 Bis heute (Knapp 7 Monate später!)

 

Was wirklich bei Blockaden hilft: Dein Nervensystem regulieren statt nur auf Affirmationen und Journaling zu setzen!

Wenn Du wirklich etwas verändern willst, dann musst Du nicht härter an Deinem Mindset arbeiten. Du musst Deinem Nervensystem beibringen, dass es sicher ist, neue Wege zu gehen. Das bedeutet:

  • Weniger Druck – mehr sanfte Regulation.
  • Weniger Kampf – mehr innere Sicherheit.
  • Weniger Kontrolle – mehr Vertrauen in Deinen Körper.

 

Warum ist das so schwer?

Unser Nervensystem agiert 24/7 in Bruchteilen von Sekunden. Du kennst das: wenn Du gerade Gemüse schneidest und Dir fällt das Messer runter, dann hast Du den Fuß schon weggezogen, bevor Du darüber nachdenken konntest, ob das Messer Deinen Fuß treffen wird, oder? Wer hat denn diese Entscheidung dann getroffen, wenn DU noch gar nicht drüber nachgedacht hast?
Dein Nervensystem.

Es agiert vollständig autonom, d.h. ohne jede Beeinflussung. Es scannt die Umwelt 24/7 (auch wenn Du schläfst!) und es speichert frühere Erfahrungen ab (vor allem in der Zeit von der Geburt bis zum 15./16.Lebensjahr etwa).

Das sind die Jahre in unserem Leben, in denen wir geprägt werden und in denen das Nervensystem alle (!) Erfahrungen abspeichert. Gut wie schlecht (sofern man hier bewerten kann und möchte). Ich nenne sie eher die angenehmen und die unangenehmen Erfahrungen.

Wenn wir nun oft genug erlebt haben, dass etwas nicht funktioniert oder uns in eine Gefahr (wenn auch  nur gefühlt!) gebracht hat, dann versetzt uns das autonome Nervensystem zukünftig schon vorher uns in einen Schutzmodus.

 

Warum Dein Nervensystem Veränderung vermeidet

Dieser Modus blockiert dann wiederum Veränderung. Zu Deiner Sicherheit. Aus Sicht Deines Nervensystems kann es z.B. sicherer sein, jetzt die Schokoladentorte oder die Pizza zu essen, als sich mit der Steuererkklärung auseinanderzusetzen.

Uns allen ist klar: die Steuererklärung ist keine tatsächliche Gefahr, aber möglicherweise hat Dein Nervensystem das Gefühl, das damit einhergeht, eines Tages mal als „zu groß und zu viel“ abgespeichert. Heute such (und findet!) es Wege, dem zu entgehen. Das machen die meisten von unstäglich. Mehrfach. Unbewusst. Und das sorgt für enormen Stress.

Wenn Affirmationen oder Journaling nicht helfen, liegt es daran, dass unser Nervensystem keine Sicherheit darin findet, alte Muster loszulassen. Ihm fehlt die Sicherheit dafür, sich auf neue Situationen einlassen zu können. Die Lösung? Sie liegt nicht in Deinem Mindset sondern in Deinem Körper: sanfte, körperbasierte Regulation, die Deinem Nervensystem erlaubt, in neue Zustände zu wechseln – ohne Druck und Zwang – das ist der Weg zu echter Veränderung von innen heraus.

 

Was passiert, wenn sich das Nervensystem reguliert?

Mein Klient berichtete fast am Ende unserer Zusammenarbeit nach knapp sechs Monaten Coaching, dass er zum ersten Mal in seinem Leben abends im Bett lag – und sich einfach selbst spüren und fühlen konnte.  Dass er SICH gut halten konnte – zum ersten Mal ohne Angst, Druck oder innere Anspannung.

Dieser Moment der Sicherheit hat für ihn alles verändert und rührte ihn beinah zu Tränen. Die Sprachnachticht, die er mir dann geschickt hat, hat auch mich sehr berührt.

Ich weiß natürlich aufgrund meines Berufes, dass die unbewussten Muster jeden von uns zurückhalten.

Was ich auch weiß: dass es so viele Menschen da draußen gibt, die wirklich unter permanenter Angst, Sorge und sehr viel Stress enorm leiden.

Umso mehr erfüllen mich Demut und Dankbarkeit, wenn ich solche herzerwärmenden Nachrichten von Klienten bekomme. Klienten, die schon jahrelang in Therapie waren, aber nicht an den Kern ihrer Problematik kamen – weil einfach noch immer sehr wenige Menschen mit dem Körper und dem Nervensystem arbeiten.

Leider.

Diese Nachricht – zu Tränen gerührt vor Glück – hat mich sehr berührt und ich möchte, dass sie auch DIR den Mut und die Kraft gibt, wenn Du an einem ähnlichen Punkt stehen solltest, NIEMALS aufzugeben und immer den Mut zu haben, neue Wege zu gehen. So wie mein Klient. Er hat nicht dran geglaubt – und dann geschah sein Wunder!

Und nein, Veränderung bedeutet nicht, dass wir nie wieder Herausforderungen erleben. Sondern, dass wir flexibler werden, schneller in Ruhezustände zurückkehren können und uns nicht mehr in alten Schutzmustern verlieren.

 

Fazit

Warum nun also Affirmationen und Journaling nichts bringen, wenn Du wirklich feststeckst? Weil Dein Nervensystem die Grundlage für Veränderung ist.

Du musst nicht daran glauben, damit es funktioniert. Dein Nervensystem reagiert auf Sicherheit – nicht auf Willenskraft. Wenn Du bereit bist, Dich wirklich zu verändern – nicht durch Kampf, sondern durch sanfte Regulation – dann wirst Du es erleben, versprochen. Du wirst erleben, wie sich Dein Leben (und Dein Business, Deine Beziehungen und was Du sonst noch so „tunen“ willst) auf eine neue Weise entwickelt, die Du Dir vorher weder hast vorstellen noch erträumen können.

Wie ich immer so schön sage: hör niemals auf, groß zu träumen!

Alles Liebe
Corinna

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